Ich habe mir Gedanken gemacht, wie ich meine monatliche Sparrate erhöhen kann. Entweder ich verdiene mehr Geld bzw. schaffe neue Verdienstmöglichkeiten, oder ich schaue an welchen Stellen ich weniger Geld ausgeben kann.
Sparen ist in der Regel einfacher zu bewerkstelligen und deshalb hier eine Liste, wo ich Einsparpotentiale gesucht habe:
Meinen privaten Telefonanschluss habe ich gekündigt und werde zum nächstmöglichen Termin einen neuen, günstigeren Anbieter. Statt 40 Euro zahle ich bald nur noch ca. 25 Euro. Das macht eine Ersparnis von immerhin 180,- Euro pro Jahr.
Von meinem jetzigen Mobilfunkbetreiber habe ich mich getrennt und bin zu einem günstigeren Anbieter gewechselt, ohne Grundgebühr und Vertragslaufzeit. Ich werde mich bei Telefonaten kurzfassen und keine unnötigen SMS schreiben. So sollte ich meine Handykosten auch von derzeit etwa 40 euro auf 20 Euro reduzieren können. Eine Ersparnis von ca. 240,- Euro pro Jahr.
Vergleichen lohnt sich: Stromrechner, den Stromanbieter kann man sehr schnell und problemlos wechseln – oft sogar online. Viele Anbieter gewähren einen Wechselbonus und so spart man sogar doppelt. Bei meinem derzeitigen Stromverbrauch (2-Personen Haushalt) kann ich bis zu 170,- Euro im Jahr sparen (inkl. Bonus). Es hindert mich ja niemand daran, jedes Jahr den Anbieter zu wechseln und weitere Bonuszahlungen zu erhalten. 170 Euro für 5-10 Minuten Arbeit? Das klingt doch ganz gut!
Die meisten Geräte in meinem Haushalt sind energiesparend (Kühlschrank, Lampen, Notebook statt Festrechner, …) – da werde ich nicht mehr viel einsparen können, aber dennoch versuchen auch hier noch den ein oder anderen Energiefresser zu entlarven. Mit einem Energiemeßgerät wie diesem: Eco-Line Energiekosten-Messgerät EM 235 oder diesem: Strommessgerät Strommesser Energiemessgerät Strom
kann man sehr schnell ablesen, wieviel Stromkosten verbraucht und verschwendet werden. Eine Investition, die sich lohnt!
Ich habe mir vorgenommen, die Heizkosten zu senken, indem ich mich einfach wärmer anziehe und auf dem Sofa auch mal unter eine Decke lege. Man muss es ja nicht gleich übertreiben, wie einige Sparfüchse, die auch im tiefsten Winter die Heizung nicht einschalten. Aber es gibt auch keinen Grund, wieso man im Winter in T-Shirt und kurzer Hose auf dem Sofa liegen muss… Hier habe ich mich schon stark gebessert im Vergleich zu früheren Jahren. Aber ich denke, dass ich auch hier nochmal ein paar Euro sparen kann.
Brauche ich alle Versicherungen, die ich momentan habe? Gibt es vielleicht günstigere Alternativen? Ich kann mir vorstellen, dass ich auch hier auf eine Ersparnis von 15 Euro pro Monat kommen kann, ohne an Versicherungsschutz einzubüßen. Macht wieder 180 Euro Ersparnis pro Jahr.
Öfter mal mit dem Rad, statt mit dem Auto fahren und für mehrere Tage einkaufen. Vor langen Reisen volltanken, statt teuer auf der Autobahn tanken zu müssen… Ich schätze, dass ich monatlich 10 Euro sparen kann, wenn ich das Auto seltener und intelligenter benutze. Macht noch einmal 120 Euro pro Jahr.
Ich habe ein eigenes Büro, das mich monatlich etwa 400 Euro kostet. Nach mehreren Jahren im Home-Office war dies ein notwendiger Schritt, um Privates und Berufliches besser trennen zu können. Die Kosten kann ich zwar absetzen, aber dennoch wäre es schön, wenn ich auch hier einsparen könnte. Was ich zu Heizung + Strom geschrieben habe, gilt natürlich auch für mein Büro. Aber vor allem suche ich derzeit nach einem Partner, der sich mit mir das Büro teilen möchte. Da ich keine Laufkundschaft habe, ist es nicht schlimm, wenn man zu zweit im Büro ist. Außerdem ist es wie beim Sport: zu zweit ist die Motivation bzw. der Druck größer und man treibt sich gegenseitig an. Würde ich mir die Kosten für das Büro mit einem Geschäftspartner teilen, so könnte ich hier etwa 2.400 Euro pro Jahr einsparen.
Mit diesen einfachen Sparmaßnahmen allein würde ich schon etwa 890 Euro jährlich sparen (privat), finde ich noch jemanden, der sich zu mir ins Büro setzt, dann wären es sogar 3.290 Euro pro Jahr!
Kleine Einsparungen, die mir nicht wehtun, die aber unnötige Asugaben beseitigen und auf lange Sicht ein nettes Sümmchen ergeben:
Angelegt bei 8% Zinsen pro Jahr (netto) würde eine jährliche Ersparnis von 890, Euro nach 10 Jahren ca. 14.000 Euro ergeben. Davon allein 5.000 Euro an Zinsen. Und 5.000 Euro sind viel Geld. Bei 10% Zinsen wären es sogar 15.600 Euro (davon 6.700 Euro Zinsen), bei 12% dann 17.500 Euro (davon 8.500 Euro Zinsen).
Wenn ich das jetzt noch inkl. meiner Ersparnisse für das Büro berechne:
Mein Ziel sind 1.000.000 Euro. Und ganze 6.5% , entsprechend 1/15, davon kann ich alleine dadurch erwirtschaften, indem ich in den nächsten 10 Jahren meine monatlichen Ausgaben um kleine Beträge reduziere und bei 12% Zinsen p.a. anlege!
Wenn das mal nicht ein Grund dafür ist, seine monatlichen Ausgaben nach unnötigen Geldvernichtern zu durchforsten!