Forex-Trading als Investition und zur Einkommenserhöhung

Vor etwa 4 Jahren habe ich das Forex-Trading für mich entdeckt. Auf einer dubiosen Webseite, ein sogenanntes HYIP, wurde mir für meine Investition ein Zinssatz von 0.5% bis 1.0% versprochen – täglich! Das machte unter’m Strich etwa 25-30% pro Monat. Natürlich war ich skeptisch, aber investierte trotzdem testweise 100 Euro. Am Ende der Laufzeit von 1 Monat bekam ich (inkl. Bonus) dann 137 Euro ausgezahlt.

Kurze Zeit später war dieses HYIP allerdings verschwunden – wahrscheinlich auch mit einer Menge Geld. Aber was mich interessierte war, womit das Angebot begründet wurde: mit dem Forex-Markt. Der Forex-Markt ist der größte Markt der Welt und stellt selbst Börsen wie die NYSE in den Schatten. Täglich werden Devisen, also Währungen, in Höhe von ca. 4 Billionen Dollar (unsere Billionen, nicht die amerikanischen, also Milliarden) gehandelt. Durch den enormen Hebel können auch Privatanleger mit geringem Kapital, hohe Summen bewegen. Um 100.000 Euro zu bewegen, reichen 200-1.000 Euro aus. Der Gewinn, der mit dieser 100.000 Euro Transaktion erzielt wird, kann aber zu 100% behalten werden. Das nennt sich Handel mit Margin oder Leverage / Hebel.

Das Schöne am Forex-Trading ist, dass sowohl mit steigenden, als auch mit fallenden Kursen Gewinne erzielt werden können.

Ich werde einen Teil meines Einkommens in mein eigenes Trading-Konto investieren und im Gegenzug versuchen, einen Teil meines Einkommens über das Trading zu erwirtschaften. So investiere ich mein Geld in eine (hoffentlich) gewinnbringe Anlage und erhöhe gleichzeitig mein Einkommen, indem ich Teilbeträge wieder auszahlen lasse, um Sie in andere Anlageprodukte zu investieren und so mein Risiko zu streuen.

Welche Rendite können im Forex-Trading erzielt werden?

Nun, dies hängt stark davon ab, welches Risiko ich eingehe, wie dir Märkte gerade sind und ob ich die Trades auch alle bekomme oder vielleicht einige gute verpasse. In den letzten 4 Jahren habe ich mit kleinem Geld, also weniger als 1.000 Euro, schon alles zwischen -100% und +100% in einem Monat erwirtschaftet. Wenn ich Forex-Trading als Investition sehe und zur Einkommensgenerierung nutzen will, dann muss ich aber ein striktes Risiko- und Moneymanagement betreiben und darf nicht Zocken, sondern diszipliniert traden.

Meine Zielrendite im Forex-Trading sind 5-10% pro Monat. Wenn im Schnitt 7.5% pro Monat dabei rauskommen, bin ich mehr als glücklich :)

Sollte es mir also gelingen, ein Trading-Konto mit einer Kapitalisierung von 50.000 Euro zu erreichen, würde dies ein zusätzliches Einkommen von 3.750 Euro bedeuten. Davon gehen lediglich 25% Abgeltungssteuer ab und es bleiben ca. 2.800 Euro netto übrig.

Wie funktioniert Forex-Trading?

Am Forex-Markt kann man schon ab ca. 1.000 Euro anfangen zu handeln. Mit weniger Kapital geht es zwar auch, aber das macht nicht wirklich viel Sinn. Hier mal ein Screenshot von heute vormittag (Forex-Trading geht rund um die Uhr, 24 Stunden täglich. Nur am Wocheende ist Pause):

Der kleine rote Pfeil soll nur einmal zeigen, wie man im Forex-Markt Geld verdienen könnte. In ca. 2 Stunden ist der Euro/Yen (EURJPY) um 40 Punkte, sogenannte “Pips” gefallen. Wäre man eine 100.000 Euro Position eingegangen, dann hätte man in 2 Stunden ca. 400 Euro verdienen können. Ich hätte meinem Forex-Broker nur eine Margin von 1.000 Euro hinterlegen müssen, um diese Position einzugehen. Das würde bedeuten, dass man 40% Rendite in 2 Stunden erzielt hätte.

Aber wenn es so einfach wäre, dann würde ich diesen Blog nicht Millionär werden nennen, sondern Milliardär werden ;)

Wer sich für einen zuverlässigen, guten Forex-Broker interessiert, soll sich einmal Dukascopy aus der Schweiz anschauen. Bei Klick auf diesen Link erhaltet ihr sogar einen Rabatt auf die Order-Gebühren in Höhe von 10%:

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Ich werde hin und wieder mal etwas über das Trading schreiben.

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6 Responses to "Forex-Trading als Investition und zur Einkommenserhöhung"

  1. pimo says:

    mhhh… eine Frage hätte ich.

    Wie sieht es mit dem Verlust aus? Kann man mehr als das eingesetzte Kapitel verlieren?

    Viele Grüße,

    Pimo

    1. million@r says:

      Hallo Pimo,

      theoretisch kann man mehr Geld verlieren als eingesetzt wurde. In der Regel schließt der Broker aber eine Position schon vorher (sog. Margin-Call).

      Es kann aber passieren, dass du eine Position über’s Wochenende offen hälst und am Montag die Kurse um mehrere Punkte steigen oder fallen. Wenn du eine sehr große Position über’s Wochenende gehalten hast und diese Kurslücke dein ganzes Konto plättet – oder darüber hinaus auch noch ins Minus läuft – dann hast du eine Nachschusspflicht und musst das Konto wieder ausgleichen.

      Aber unter normalen Umständen kann man nicht mehr verlieren als man auf dem Konto hat. Und wenn doch, dann nur weil man gierig und / oder dumm war.

  2. Mister X says:

    Sehr interessant, gibt es empfehlenswerte Fachliteratur dazu? Würde mich gerne tiefer mit der Materie befassen.

    LG

    1. million@r says:

      Mir gefällt das Buch “Das große Buch der Markttechnik” von Michael Voigt sehr gut. Aber vielleicht müsste man dazu schon ein paar grundlegende Erfahrungen im Trading gemacht haben um die erwähnten Probleme bereits selbst durchlebt zu haben.

      Am besten einfach mal ganz unverbindlich ein Demokonto eröffnen und dann mit Spielgeld die Plattform kennenlernen…

      Ich habe einen ersten Einführungstext als Gastbeitrag bei Arkad veröffentlicht: http://www.mmui.de/gastbeitrag-grundlagen-des-forex-trading/

  3. xyz says:

    Leute, das wird so nix. Setzt irgendeine Strategie auf, die mag mal ein paar Monate gut gehen, aber irgendwann funktioniert sie nicht mehr. Der Autor hat offensichtlich auch keine Ahnung. PIPS gibts nämlich nich. Das sind immer noch BIPS – basis points. FOREX-Handel in der hier angesprochenen Weise ist hoch riskant und erzeugt vor allem Gewinn bei euren Brokern. Da steht der Champagne schon im Kühlschrank, leider nicht in eurem.

    1. million@r says:

      Such doch einmal nach BIPS und einmal nach PIPS und vergleich dann die Ergebnisse bei Google. Im Forex heißt es Pips – das sagt auch WikiPedia:

      http://de.wikipedia.org/wiki/PIPS

      Und ja, der Forex-Handel ist sehr riskant. Aber das ist der Aktienhandel auch, oder die Anlage in einen Aktienfonds o.ä.

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